Wanderung im Sommer

 

Ich mach mich auf zur Sommerzeit
wohl auf den Weg, ist er auch weit.
Ich ging ans Bächlein, das mir so nah
und mich erfreute, was dort ich sah.

Die Bäume an dem Ufer dort
sie decken schattig diesen Ort,
doch auch ein kleiner Sonnenstrahl
sich durch das dichte Laub empfahl.

Die Vöglein hoch in des Baumes Krone,
sie zwitschern fröhlich und laut mir vor.
Und ihr Gesang wird mir zum Lohne
schallt er doch freundlich mir ans Ohr.

Und in des Bächleins Rauschen,
hört ich die Welt fortgehn
ich wollt den Klängen lauschen
bevor sie still verwehn.

Doch auf des Bächleins Grunde
dort liegt ein Stein zur Stunde
auf sandig weichem Bette
an seiner Heimatstätte.

Der singt mir seine stummen Lieder,
von Wassern, die beständig Fließen.
Ich hör sie gerne, immer wieder,
zu dieser Stunde, und will genießen.

Und mit den bunten Schmetterlingen,
will fröhlich auch mein Lied erklingen.
Kühl umspielt das Wasser meinen Fuß,
spürt, dass ich nun wohl weiter muss.

Meine Wanderung nähert sich nun dem Ende,
ich hoffte, dass ich hier draußen etwas fände.
Der Sommer, er kam mir wohl entgegen,
er schenkte der Natur seinen reichen Segen.